Veränderte Gottesdienststruktur - Neue Formate und Zeiten sollen viele unterschiedliche Menschen mit Gott in Berührung bringen

Liebe Gemeinde, wir haben ab Februar ein paar kleine Änderungen an der gewohnten Gottesdienststruktur vor. Ich berichte im Folgenden, worauf wir uns mit dem Presbyterium und in vielen Gesprächen mit haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden verständigt haben. Wir sind freilich davon überzeugt, dass das so gut ist, können aber auch nicht in die Zukunft schauen. Daher begreifen wir das Ganze als Experiment, das sich bewähren muss, und bitten Sie: Lassen Sie sich darauf ein und geben Sie uns Rückmeldungen, damit wir umsteuern können, wenn nötig.

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Kanzeltausch mit Saarburg stärken

Die bestehende Verabredung zum Kanzeltausch zwischen Konz und Saarburg soll fortgesetzt und gestärkt werden. In der Regel am ersten Sonntag des Monats feiert Pfarrer Peter Winter Gottesdienst in Konz. Am letzten Sonntag des Monats feiern Pfarrerin Anna Peters oder Pfarrer Christoph Urban den Gottesdienst in Saarburg. Gleichzeitig vertreten sich die Pfarrstelleninhaber an den jeweiligen Wochenenden.

Abendmahl und Kindergottesdienst am zweiten Sonntag

Das hat Auswirkungen auf den gewohnten Abendmahls-Termin, wenn man nicht sagt: Dann macht Peter Winter halt immer das Abendmahl. Daher hat das Presbyterium beschlossen, das Abendmahl statt am ersten Sonntag des Monats künftig am zweiten Sonntag des Monats zu feiern. Parallel dazu findet weiterhin der Kindergottesdienst statt. Die Koppelung hat seinen Sinn, weil dann schlicht mehr Zeit für die Kinder bleibt – nur eben am zweiten Sonntag des Monats.

Groß und Klein um 11 Uhr

Die Gottesdienstangebote für Familien, die es immer schon gab, sollen gebündelt werden und mit einer neuen Regelmäßigkeit stattfinden. Einmal im Monat bieten wir einen „Gottesdienst für Groß und Klein“ oder dergleichen an. Statt um zehn Uhr beginnt die Feier um 11 Uhr, so hat es das Presbyterium beschlossen. Im Anschluss wird ein Mittagessen angeboten. Wir gehen davon aus, dass das nicht nur für Menschen mit Kindern, sondern etwa auch für alleinstehende Senioren attraktiv ist.

Abendgottesdienst um 18 Uhr am letzten Sonntag

Am letzten Sonntag des Monats fand bislang ein Nachmittagsgottesdienst um 17 Uhr statt mit weitgehend normaler Liturgie. Wir möchten stattdessen einen Abendgottesdienst um 18 Uhr anbieten, bei dem auch liturgische Experimente erlaubt sind – Beteiligung des Gospelchores, Elemente aus Taizé, mal sehen. Das Presbyterium hat beschlossen, die Jugendgottesdienste, die bislang am Freitagabend stattfanden, in diese Abend-Gottesdienst- Schiene zu integrieren. Ebenso wird das Team des „Gottesdienst Anders“ aus der Saarburger Nachbargemeinde an zwei Terminen mit uns feiern.

So, und nun freuen wir uns auf viele Gottesdienste, die vor uns liegen und wollen im Gespräch bleiben darüber, was sich bewährt oder was nicht so gut ankommt. Und wollen im Blick behalten: Es geht ja nicht nur um uns selbst. Sondern die vielen unterschiedlichen Gottesdienste in unserer Gemeinde mögen hoffentlich dazu breitragen, viele unterschiedliche Menschen, unterschiedlichen Alters und mit unterschiedlichen Geschmäckern, mit Gott in Berührung zu bringen.

Christoph Urban