40 Stunden Juleica unter dänischer Sonne

Vom 16. Juli - 23. Juli 2016 fand im Rahmen des Konficamps der Region Saar-Hunsrück eine Juleica-Schulung in Dänemark statt. Neben den klassischen Themen der Ausbildung, wie Motivation, Kommunikation, Gruppe und Gruppenphasen, sowie Leitung und Führung, kam auch die Praxiserfahrung nicht zu kurz.

Bilder: David Funk / Samuel Weber für ekkt.de

So bereitete die Gruppe sowohl ein Abendprogramm, als auch einen Nachmittag mit verschiedenen Workshops zum Thema „Inklusion“ vor und führte alles mit den Konfirmandinnen und Konfirmanden durch.

Neben einem Rollstuhlparcours konnten die Konfis erleben, wie es sich anfühlt, eine körperliche Behinderung zu haben und beispielsweise die Hände nicht gut nutzen zu können. Mittels erlebnispädagogischen Arbeitsmaterials wurde verdeutlicht, wie alle Menschen in einer Gruppe teilhaben können.

Außerdem gab es einen Blindenparcours, verschiedene Brettspiele die blind gespielt wurden, sowie ein Spielfeld in dem mit einem Klingelball gespielt werden konnte. Passend zum Thema wurden auch Holzbretter mit Sprüchen gestaltet. Eine Gruppe beschäftigte sich mit Lightpainting und probierte, mit Hilfe von Lichtquellen im dunklen Raum Figuren, wie beispielsweise einen Rollstuhl darzustellen.

Vor allem beim Lightpainting wurde aber auch versucht, das Oberthema des Konficamps, nämlich „Respekt und Toleranz“ aufzugreifen und unter dem Titel „Unsere Welt ist bunt“ Bilder zu gestalten, die genau dies ausdrückten.

Die Juleica-Gruppe reflektierte im Anschluss an die Praxiserfahrungen ihre Eindrücke und konnte so wichtige Erkenntnisse mitnehmen, auf was alles zu achten ist, wenn mit Kindern und Jugendlichen ein Programm gestaltet werden soll.

Auch die Organisation in und rund um eine Küche auf Freizeiten und Fahrten wurde thematisiert und die Jugendlichen konnten sowohl praktische Erfahrungen beim Kochen, als auch beim Planen von Einkauf und Essen sammeln.

Am Ende war die Gruppe sich einig: es war eine tolle Woche, in der eine Gruppe entstanden ist, in der sich alle gegenseitig respektiert und akzeptiert haben. Die Erwartungen der Teilnehmenden an die Woche wurden größtenteils erfüllt, einzig die Tatsache der wenigen Freizeit aufgrund der vielen Juleica-Einheiten wurde teils als anstrengend empfunden.