Informationen zum eingeschränkten Regelbetrieb ab Juni sowie zur Notbetreuung in der Arche Noah

Marie Maerz / photocase.de

 

In einer Pressekonferenz wurden gestern die neuen "Leitlinien des KiTa-Tag der Spitzen Rheinland Pfalz - Kindertagesbetreuung in einem Alltag mit Corona" vorgestellt. Im Juni soll der Betrieb der KiTas von Notbetreuung auf eingeschränkten Regelbetrieb umgestellt werden. Dies erfordert nun vor Ort viel Nachdenken und Organisation, damit möglichst vielen Kindern nach möglichst transparenten Kriterien der Zugang zur KiTa wieder möglich gemacht wird. Zu beachten sind dabei räumliche und personelle Grenzen sowie natürlich der Infektionsschutz. Bitte haben Sie darum noch etwas Geduld, bevor es zur genauen Umsetzung in der KiTa Arche Noah weitere Informationen gibt.

Zur Notbetreuung können Sie Ihre Kinder wie gehabt per Mail mit dem unten stehenden Formular anmelden. Wir benötigen Ihren Antrag und die Zeiten, zu denen Ihre Kinder Betreuung brauchen, bis zum Donnerstag der Vorwoche, um planen zu können. Auch für die Kindertageseinrichtungen gibt es Hygienevorschriften, die einzuhalten sind. Alle Kinder müssen gesund sein und dürfen keine Krankheitssymptome (Husten, Schnupfen usw.) haben. Der Alltag der zu betreuenden Kinder im Kindergarten wird sich durch die Hygienemaßnahmen und die personelle Situation in den einzelnen Gruppen erheblich verändern. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Eltern für den bisher verantwortlichen Umgang mit dem Betreuungsangebot.

Ihre Kita-Leitung

Formular Notbetreuung
https://ekkt.ekir.de/fileadmin/user_upload/gemeinden/Konz3/Formular_Notbetreuung.pdf

Fortlaufende Informationen zu Kita- und Gemeindeaktivitäten finden Sie auf der Homepage der Evangelischen Kirchengemeinde Konz. Bitte schauen Sie dort regelmäßig vorbei.

www.evangelisch-konz.de

Kerzen anzünden gegen die Angst

Corona macht mir aus vielen Gründen Angst. Und auch die Kinder stehen ganz schön neben sich. Sie wissen so einiges über das Virus, sie bekommen mit, dass die Erwachsenen unter Strom stehen und alles ist anders als sonst. Heute abend haben wir miteinander gebetet. Wir haben eine Kerze auf den Tisch gestellt und sie angezündet, damit alle wussten, dass es jetzt losgeht. Dann haben wir ein kleines gemeinsames Gebet gesprochen. Danach durfte jeder ein Teelicht an der großen Kerze anzünden und sagen, was er oder sie Gott sagen wollte. Ganz egal, was. Die Kinder waren voller Dank: für das schöne Wetter, den schönen Tag, den wir hatten, dass sie sich so gut vertragen hatten. Und sie haben auch gesagt, dass sie sich wünschen, dass das Corona-Virus endlich verschwindet. Wenn die Kinder so offen in eigenen Worten sagen, was sie bewegt, fällt das auch mir leichter. Ich sage einen Teil und einen Teil denke ich mir und allein das tut schon gut. "Die Kerzen leuchten für all das, was wir gesagt haben und für das, was wir vergessen haben, für alles, was in unseren Herzen ist.", so haben wir dieses Gebet abgeschlossen und noch ein Vater unser zusammen gebetet. Unsere Teelichter lassen wir noch ein bisschen brennen und die große Kerze stellen wir ins Fenster, damit sie vielleicht auch denen, die vorbeikommen, eine Freude macht.Auch, wenn Sie nicht an Gott glauben, kann es helfen, ein ähnliches Ritual durchzuführen. Es hilft, herauszufinden, was die Kinder beschäftigt und es tut auch uns Erwachsenen gut.Ein Gebet, das viele Kinder aus der KiTa Arche Noah auswendig können: "Wo ich gehe,wo ich stehe,bist du, lieber Gott, bei mir,wenn ich dich auch gar nicht sehe,weiß ich sicher,du bist hier. Amen" Pfarrerin Anna Peters

Evangelische Kindertagesstätte Arche Noah

In der Arche Noah werden 90 Kinder im Alter von 1-6 Jahren betreut, darunter 61 Tagesstättenkinder (ganztags). Die meisten Kinder kommen aus dem umliegenden Wohngebiet und den Stadtteilen. Für die Kinder aus Filzen und Hamm besteht am Vormittag ein Bustransport. Unsere Köchin und eine Hauswirtschafterin sorgen täglich mit frisch gekochtem Essen für unsere Tageskinder.

Unsere Einrichtung besteht aus vier Gruppen, mit Ausgang zu einem großzügig angelegten Außengelände auf zwei Ebenen. Zum Kindergarten gehört außerdem eine eigene Turnhalle und mehrere Nebenräume, wie z.B. ein Werkraum. Neben jeweils zwei Erzieherinnen in den einzelnen Gruppen und einer Leitung, gehören noch eine Sprachförderkraft und eine interkulturelle Fachkraft zum Team.

Wir arbeiten nach einem ganzheitlich angelegten Konzept: Bilden, Erziehen und Betreuen. Wir wollen die Familie in ihrer Erziehungsaufgabe unterstützen und ergänzen. Im Mittelpunkt steht das Kind in seinen Lebensbezügen und mit seinen Bedürfnissen, die durch das soziale und kulturelle Umfeld geprägt sind. Ziel ist die individuelle, ganzheitliche Förderung. Zu der ganzheitlichen Erziehung gehört auch die Erschließung religiöser Grunderfahrungen, Lebensformen, Sichtweisen und Vorstellungen in kindgerechter Form. Wir wollen ganz alltägliche Dinge in Zusammenhang mit Gott sehen. Das Vermitteln von Werten und die Erziehung zu Toleranz und Akzeptanz ist uns wichtig, ebenso wie Gemeinschaft in gegenseitiger Achtung und Annahme zu leben.

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